Brigitte Hiss / DRK

Schockzustand

Unabhängig von den Ursachen (beispielsweise starke Blutungen, Flüssigkeitsverlust, Angst/Erschrecken) beruht ein Schock immer auf einem Missverhältnis zwischen erforderlicher und tatsächlicher Blutversorgung des Körpers. Durch frühzeitige Erste-Hilfe-Maßnahmen kann einem Schock und seinen Ursachen wirksam begegnet werden. Für den Betroffenen kann es möglicherweise lebensrettend sein.

SchockFoto: B. Hiss / DRK e.V.
Schock
Foto: B. Hiss / DRK e.V.

Was sind die Symptome bei einem Schock?

  • Unruhe, Angst, Nervosität
  • blasse Hautfarbe
  • kalte, oft schweißnasse Haut
  • Frieren, Zittern
  • im späteren Verlauf Ruhe, Teilnahmslosigkeit, ggf. Bewusstlosigkeit

Erste Hilfe Maßnahmen beim Schock

  • Notruf 112
  • Betroffenen ansprechen und anfassen (Kontrolle des Bewusstseins durch deutliche Ansprache und vorsichtiges Rütteln an den Schultern)
  • Bei vorhandenem Bewusstsein Betroffenen hinlegen, Beine erhöht lagern, zudecken. Aus erhöhten Beinen fließt Blut zum Gehirn und zu den Organen
  • Aufregung und Unruhe unbedingt vermeiden (Betroffenen bei Bedarf abschirmen)
  • Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener normaler Atmung laut "Hilfe" rufen, um Umstehende auf die Notfallsituation aufmerksam zu machen
  • Stabile Seitenlage
  • Betroffenen zudecken
  • Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beruhigen, betreuen, trösten und beobachten, wiederholt Bewusstsein und Atmung prüfen
  • Bei Bewusstlosigkeit und fehlender normaler Atmung Herz-Lungen-Wiederbelebung

unseren Rotkreuzkurse

Szene am Strand: eine Frau verarztet die Wunde, die sich ihre Freundin am Ellbogen zugezogen hat. Vor ihr liegt ein Verbandset mit dem Logo des DRK.

Der Rotkreuzkurs Erste Hilfe wendet sich grundsätzlich an alle Interessierten, da keinerlei Vorkenntnisse erforderlich sind.

Mutter mit verbindet ihrem Sohn den verstauchten Arm. Daneben ein Verbandset mit dem Logo des DRK und ein Skateboard.

Der Rotkreuzkurs Erste Hilfe am Kind wendet sich an Eltern, Erzieher und alle, die mit Kindern zu tun haben.